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Der Runde Tisch Liegenschaftspolitik

Die Initiative StadtNeudenken gründete Ende 2012 einen Runden Tisch Liegenschaftspolitik als ein Instrument, um die Neuausrichtung der Berliner Liegenschaftspolitik zivilgesellschaftlich zu begleiten. Dieser trifft sich bis heute regelmäßig im Berliner Abgeordnetenhaus. 2013 stellte der Runde Tisch einen Forderungskatalog auf, der 2024 von der Initiative StadtNeudenken überarbeitet wurde.

Einladung zum 44. Runde Tisch Liegenschaftspolitik

„Am Boden bleiben! Vom politischen Anspruch zu einer langfristigen, gemeinwohlorientierten Bodensicherung“

Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Freund:innen einer gemeinwohlorientierten Liegenschaftspolitik in Berlin,

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wir laden Sie herzlich zum 44. Runden Tisch Liegenschaftspolitik am Freitag, den 27. November 2026 von 10-13 Uhr im Haus der Statistik, Karl-Marx-Allee 1
10178 Berlin, ein. 

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Boden ist eine begrenzte Ressource und zentrale Voraussetzung für eine soziale, lebenswerte und zukunftsfähige Stadt. Steigende Bodenpreise schränken die Handlungsmöglichkeiten der öffentlichen Hand ein und erschweren die langfristige Sicherung von Flächen für gemeinwohlorientierte Zwecke. Der 44. Runde Tisch greift die Diskussion zum zukünftigen Umgang mit öffentlichem Boden nach den Berliner Wahlen im September 2026 wieder auf. Dabei bleiben wir bewusst am Boden: Anhand konkreter Liegenschaftsfälle zeigen wir, wie sich Boden sichern und gemeinwohlorientiert nutzen lässt, wo bestehende Instrumente greifen und wo sie an ihre Grenzen stoßen. Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft sowie mit Expert:innen diskutieren wir, wie Berlin eine langfristige und verbindliche Bodensicherung gestalten kann.

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📅  Freitag, 27. November 2026, 10-13 Uhr
📍 Haus der Statistik, Haus A, Karl-Marx-Allee 1
10178 Berlin / Online via Zoom

 

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Wir arbeiten noch an dem Programm und werden es in den kommenden Wochen veröffentlichen. 
 

​Sie können sich bereits über das untenstehende Formular anmelden. 

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Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Austausch!

Anmeldung
Teilnahme

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Alles über den Runden Tisch

Der zivilgesellschaftliche Beirat
Liegenschaftspolitik

 

Konzeptverfahren bieten die Möglichkeit, Grundstücke nicht an Höchstbietende, sondern an die besten Nutzungskonzepte zu vergeben – insbesondere an gemeinwohlorientierte Akteure wie Genossenschaften, Baugruppen und soziale Träger. Diese Verfahren, organisiert durch die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) und begleitet vom Steuerungsausschuss für Konzeptverfahren, sollen soziale, ökologische und kulturelle Ziele in der Stadtentwicklung fördern. Der Beirat Liegenschaftspolitik (früher Beirat für Konzeptverfahren) wurde ins Leben gerufen, um die Vergabe landeseigener Grundstücke transparenter und gemeinwohlorientierter zu gestalten.

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Der Beirat ermöglicht nun erstmals eine systematische Einbindung der Zivilgesellschaft und der Fachkompetenz dieser Akteure in das komplexe Vergabeverfahren. Er nimmt an den monatlichen Sitzungen des Steuerungsausschusses teil, berichtet regelmäßig dem Runden Tisch Liegenschaftspolitik und sorgt für den Austausch zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft. Durch diesen Beirat sollen die Interessen der Zielgruppen gestärkt und Transparenz sowie Fairness im Vergabeprozess gewährleistet werden.

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Der Beirat ist per E-Mail erreichbar unter: beirat{at}konzeptverfahren.berlin

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Mitglieder 

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Laura Bertelt

Laura Margarete Bertelt ist Architektin und studiert Urbanistik an der Bauhaus-Uni Weimar. Sie sieht Raumproduktion als politisch und engagiert sich bei "Deutsche Wohnen & Co. enteignen". An der TU Berlin forscht sie zur nachhaltigen Quartiersentwicklung. Mit Fokus auf demokratische Planungsprozesse arbeitet sie an Formaten zu Wohnraum und feministischer Stadtplanung.

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Ulrike Damerau

Ulrike, 1989 in Rostock geboren, studierte nach ihrer Ausbildung als Buchhändlerin Stadtplanung mit einem Master in Urban Design und Financial Policy in Belgien. Bei der AKS Gemeinwohl berät sie zur gemeinwohlorientierten Immobilienentwicklung und setzt sich als Beiratsmitglied für transparente Liegenschaftspolitik sowie die Stärkung unterrepräsentierter Gruppen ein.

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Ulrike Hamann-Onnertz

Ulrike Hamann-Onnertz ist promovierte Politikwissen-schaftlerin und engagiert sich seit 2011 in der Mietenbewegung. Sie ist Mitbegründerin von Kotti & Co und war Vorständin der Wohnraum-versorgung Berlin AöR. Sie war Geschäftsführerin des Berliner Mietervereins von 2022 bis 2025. Im Beirat vertritt sie die Mieter*innen mit Fokus auf bezahlbaren Wohnraum und soziale Infrastruktur.

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Susanne Jahn

Susanne ist Soziologin und Stadtplanerin mit einem Master in Planungsstudien. Nach 32 Jahren Tätigkeit am WZB und als freiberufliche Planerin berät sie seit 2021 unabhängig und leitet seit 2022 den Vorstand der SRL e.V. Sie engagiert sich für transparente Stadtentwicklung in Berlin und setzt auf Kooperation zwischen Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung.

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Narges Lankarani

Narges mit deutsch-iranischen Wurzeln, lebt seit 1984 in Berlin und ist spezialisiert auf soziale Stadtforschung und Genderfragen. Als Koordinatorin im Sanierungsbeirat der Südlichen Friedrichstadt setzt sie sich für kreative, soziale Nutzungskonzepte ein. Mit langjähriger Erfahrung als Baubetreuerin bringt sie umfassende Kenntnisse in Bauplanung und Berliner Stadtentwicklung mit.

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Jürgen Zschornack

Jürgen war fast 40 Jahre Architekt in München und zuletzt Geschäftsführer bei Koch+Partner. Seit 2020 unterstützt er junge Architekturbüros in Berlin, wo er lebt. Mit umfassender Erfahrung in Wettbewerbs- und Planungsverfahren bringt er generationenübergreifende Perspektiven in den Beirat ein und legt Wert auf zielgerichtete Entscheidungsprozesse.

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Sie wissen von einem Liegenschaftsfall?

Schreiben Sie uns und stellen Sie die Situation am Runden Tisch vor. Egal ob als Eiegntümer*in, Nutzer*in oder Interessierte*r .

Behandelte Liegenschaftsfälle

Am Runden Tisch Liegenschaftspolitik wurden bereits über 30 Orte und Grundstücke mit Gesprächsbedarf – „Liegenschaftsfälle“ – behandelt. 

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Das Archiv des
Runden Tisch

Die Initiative StadtNeudenken gründete Ende 2012 einen Runden Tisch zur Neuausrichtung der Berliner Liegenschaftspolitik als ein Instrument zur zivilgesellschaftlichen Begleitung. Dieser trifft sich bis heute regelmäßig im Berliner Abgeordnetenhaus und begleitet den politischen Prozess. 2013 stellte der Runde Tisch einen Forderungskatalog auf, der 2024 überarbeitet wurde.

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