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Ostseeplatz eG

Ostseeplatz eG

Bezeichnung der Liegenschaft
GIB – Gemeinschaftswohnen am Baumschulenweg 


Adresse der Liegenschaft

Radenzer Straße ggü. 50, 52, 54, 12437 Berlin-Treptow-Köpenick (Baumschulenweg)


Eigentumsverhältnis der Liegenschaft
Das Land Berlin ist Eigentümer. 


Verkehrswert der Liegenschaft
-


Grundfläche in m² der Liegenschaft (BGF)

GIB Baumschulenweg: ca. 6.000 m²


Vergabeverfahren/geplantes Vergabeverfahren
Die Grundstücksvergabe in der Radenzer Straße erfolgte im Rahmen von Konzeptverfahren der BIM. 


Was ist die liegenschaftspolitische Problemlage?
Die Projekte der Ostseeplatz eG zeigen anhaltende Schwierigkeiten beim sozialen Wohnungsbau in Berlin:

  • Erhebliche Verzögerungen und Unsicherheiten bei der Fördermittelvergabe durch die Investitionsbank Berlin (IBB), trotz bestätigter Bonität und erfolgreicher Vorprüfung.​

  • Kontinuierlich wachsende Anforderungen und veränderte Förderbedingungen führen zu finanziellen Risiken und gefährden die schnelle Umsetzung der Projekte.

  • Die Genossenschaft sichert langfristig bezahlbaren Wohnraum, stößt jedoch auf zunehmende bürokratische und politische Hürden, insbesondere durch die IBB. Insbesondere das Projekt Baumschulenweg und Gartenfeld sind von diesen Problemen betroffen.

  • Die Forderung nach Teilabschnitten (wie beim Projekt Gartenfeld) verdoppelt die Bauzeit und schadet der Quartiersentwicklung.

  • Verschärfte Bedingungen für Sozialwohnungen bedrohen grundlegende Projekte und erhöhen das Risiko, innovative Genossenschaftsmodelle im Wohnungssektor zu verlieren

Was ist die liegenschaftspolitische Forderung?

  • Verbindliche und transparente Zielsetzungen des Landes Berlin für die jährliche Förderung von genossenschaftlichen Wohnungen (mind. 5.000 Einheiten pro Jahr).

  • Sicherstellung der Einbindung von Genossenschaften in den Neubau von Sozialwohnungen für benachteiligte Gruppen.

  • Rücknahme bürokratischer und politischer Hürden bei der Fördermittelvergabe durch die IBB und absichernde Finanzierungszusagen für eigeninitiierte Projekte.

  • Stärkung innovativer und selbstverwalteter Wohnmodelle, die langfristige günstige Mieten für breite Bevölkerungsschichten sicherstellen.​


Vorgeschlagenes weiteres Vorgehen

  • Appell an die IBB und das Land Berlin, Fördermittel und politisches Engagement klar und transparent bereitzustellen.

  • Sicherstellung, dass die Ostseeplatz eG und vergleichbare Genossenschaften kontinuierlich und zuverlässig Sozialwohnungsbau umsetzen können und nicht durch verwaltungsbedingte Verzögerungen ausgebremst werden.

  • Erhalt und Ausbau innovativer genossenschaftlicher Wohnprojekte als lebendige Modelle der gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung.​

Einreichung und Präsentation durch
André Sacharow (Projektmanager Ostseeplatz eG) am 41. Runden Tisch Liegenschaftspolitik am 21.03.2025

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